Slarina
Slarina
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Die Slarina ist eine autochthone piemontesische Rebsorte, die hauptsächlich in der Provinz Alessandria angebaut wird, oft in kleinen Parzellen, die den landwirtschaftlichen Aufgabeprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg entgangen sind. Über Jahrzehnte hinweg blieb sie eine marginale Sorte, bestimmt für lokalen Konsum oder Verschnitte; das jüngste Interesse an der Weinbau-Biodiversität hat die Slarina jedoch wieder in den Mittelpunkt des Interesses handwerklicher Produzenten gerückt. Ihre Wiedergewinnung stellt ein konkretes Beispiel für den Schutz des regionalen genetischen Erbes und die Aufwertung weniger bekannter Identitäten des Piemonts dar, neben deutlich bekannteren Sorten wie Barbera und Nebbiolo. Kalkhaltige Hügelböden und das kontinentale Klima tragen dazu bei, Frische und aromatische Definition zu bewahren. In der Regel mit agilem Profil, ergibt sie frische Rotweine mit feinen Tanninen. Die Slarina verkörpert eine authentische und territoriale Dimension des piemontesischen Weins, verbunden mit bäuerlicher Kultur und der Wiederentdeckung lokaler Wurzeln.







