
La Querciola Massa Vecchia 2020
Naturwein
Seltene Wein„La Querciola“ ist der erste Weinberg des Anwesens von Massa Vecchia, bepflanzt mit Sangiovese und Alicante, Trebbiano und Vermentino, im Jahr 1972 vom Vater von Fabrizio Niccolaini und von ihm wiederhergestellt, als er 1985 beschloss, zusammen mit seiner Frau Patrizia Bertolini das Weingut zu gründen. Ein Grundstück, das den ursprünglichen Geist der beiden Winzer repräsentiert, Pioniere im Bereich des biologischen Anbaus, verstanden als Lebensphilosophie und nicht als schädliche kommerzielle Mode. Daraus entsteht ein monumentaler Rotwein, ein effektives Beispiel für tiefe Natürlichkeit.
Die Trauben, die Massa Vecchia für die Herstellung von „La Querciola“ verwendet, stammen also von über 50 Jahre alten Reben, die nach einem moderneren Spalier-System erzogen werden und eine recht große Pflanzdichte von etwa 2.200 Stöcken pro Hektar aufweisen. Sie sind entlang der Hänge angeordnet, die vom Ort Massa Marittima zur Küste hin abfallen, in einer Höhe von etwa 220 Metern über dem Meeresspiegel. Der Boden besteht aus Schieferlehm, durchsetzt mit Kalkmergel und Galestro, während der Boden durch das Vorhandensein von Palombino, einem eigenartige elfenbeinfarbene Kalksteinbau, aus dem der sogenannte Kolumbinische Marmor entsteht. Alle Arbeiten im Feld werden von Hand ausgeführt, mit Behandlungen, die nur aus natürlichen Elementen bestehen, und unter Verzicht auf synthetische Chemikalien. Die Ernte erfolgt zum Zeitpunkt der perfekten Reife der Früchte, mit einem Ertrag von etwa 40 Doppelzentnern pro Hektar, und die Weinbereitung verfolgt eine nicht-interventionistische Philosophie: Der Kontakt mit den Schalen wird während der gesamten Dauer der spontanen Gärung verlängert, die in offenen, konisch geformten Eichen- oder Kastanienfässern über 3 Wochen durchgeführt wird. Die Reifung erfolgt in gebrauchten Fässern unterschiedlicher Größe aus Eiche oder Kastanie und dauert 30 Monate.
„La Querciola“ von Massa Vecchia zeigt sich in einem lebhaften Granatrot mit leuchtenden rubinroten Reflexen. Die Aromen erheben sich intensiv auf Noten von wilder Komplexität, mit unverkennbar herbstlichen Anklängen von Pilzen und Unterholz, Noten von roten Beeren, reifen Kirschen und fein gewürzten Akkorden. Der Akzent einer gewissen Rustikalität findet sich im Geschmack wieder, in einem Schluck von ehrlicher Frische der Hand in Hand mit einer eleganten und ausgewogenen weichen Körperlichkeit geht.





