Barberani
Das Weingut Barberani hat seinen Sitz in Orvieto, während sich das rund 100 Hektar große Anwesen, davon 55 Hektar mit Weinbergen, auf den grünen Hügeln rund um den Corbara-See erstreckt. Das offizielle Gründungsjahr des Unternehmens ist 1951, als Vittorio Barberani den Betrieb ins Leben rief. In den Anfangsjahren beschränkte sich die Produktion auf den Orvieto Classico, eine hervorragende Cuvée aus Trebbiano Procanico und Grechetto. In den 1970er-Jahren übernahmen Luigi und Giovanna Barberani die Leitung des Weinguts und gaben später den Staffelstab an ihre Söhne Bernardo und Niccolò weiter, die das Unternehmen heute führen. Die Weinbergsböden sind sehr vielfältig und vereinen vulkanische, sedimentäre sowie kalkhaltig-tonige Eigenschaften. Alle Lagen profitieren von einer optimalen Südausrichtung und einem äußerst günstigen Mikroklima mit starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Einige Weinberge des Orvieto Classico sind im Herbst häufig von dichtem Nebel umhüllt, was ideale Bedingungen für die Entwicklung der Botrytis Cinerea, der Edelfäule, schafft. Diese entzieht den Beeren Wasser und ermöglicht die Herstellung des berühmten Muffato „Calcaia“.
In den Weinbergen des Weinguts werden sowohl internationale Rebsorten wie Cabernet, Merlot, Chardonnay und Sauvignon als auch autochthone Sorten wie Grechetto, Trebbiano Procanico (der toskanische Trebbiano), Moscato und Sangiovese angebaut. Bereits in den 1980er-Jahren leitete Luigi Barberani eine konsequente Umstellung auf einen biologischen und nachhaltigen Weinbau ein, unter anderem durch das Unterpflügen der Rebschnitte, den Einsatz von Gründüngung sowie eine ausschließlich organische Düngung. Diese Philosophie wird bis heute von seinen Söhnen mit großer Sorgfalt weitergeführt.
Das hochmoderne, neu errichtete Weingut liegt mitten in den Weinbergen und ist mit den neuesten technischen Anlagen für die Weinproduktion ausgestattet. Unter der fachkundigen Leitung des Önologen Maurizio Castelli, unterstützt von Niccolò Barberani, erfolgen hier alle Arbeitsschritte streng nach biologischen Richtlinien und mit minimalem Einsatz chemischer Produkte. Eine besondere Erwähnung verdient der bereits genannte Muffato „Calcaia“, ein Süßwein aus Grechetto und Trebbiano Procanico – ein wunderbares Ergebnis der Edelfäule Botrytis Cinerea und der sorgfältigen Arbeit des Menschen –, der von der Slow-Wine-Führer 2014 mit der Auszeichnung „Vino Slow“ prämiert wurde.
Das Weingut Barberani hat seinen Sitz in Orvieto, während sich das rund 100 Hektar große Anwesen, davon 55 Hektar mit Weinbergen, auf den grünen Hügeln rund um den Corbara-See erstreckt. Das offizielle Gründungsjahr des Unternehmens ist 1951, als Vittorio Barberani den Betrieb ins Leben rief. In den Anfangsjahren beschränkte sich die Produktion auf den Orvieto Classico, eine hervorragende Cuvée aus Trebbiano Procanico und Grechetto. In den 1970er-Jahren übernahmen Luigi und Giovanna Barberani die Leitung des Weinguts und gaben später den Staffelstab an ihre Söhne Bernardo und Niccolò weiter, die das Unternehmen heute führen. Die Weinbergsböden sind sehr vielfältig und vereinen vulkanische, sedimentäre sowie kalkhaltig-tonige Eigenschaften. Alle Lagen profitieren von einer optimalen Südausrichtung und einem äußerst günstigen Mikroklima mit starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Einige Weinberge des Orvieto Classico sind im Herbst häufig von dichtem Nebel umhüllt, was ideale Bedingungen für die Entwicklung der Botrytis Cinerea, der Edelfäule, schafft. Diese entzieht den Beeren Wasser und ermöglicht die Herstellung des berühmten Muffato „Calcaia“.
In den Weinbergen des Weinguts werden sowohl internationale Rebsorten wie Cabernet, Merlot, Chardonnay und Sauvignon als auch autochthone Sorten wie Grechetto, Trebbiano Procanico (der toskanische Trebbiano), Moscato und Sangiovese angebaut. Bereits in den 1980er-Jahren leitete Luigi Barberani eine konsequente Umstellung auf einen biologischen und nachhaltigen Weinbau ein, unter anderem durch das Unterpflügen der Rebschnitte, den Einsatz von Gründüngung sowie eine ausschließlich organische Düngung. Diese Philosophie wird bis heute von seinen Söhnen mit großer Sorgfalt weitergeführt.
Das hochmoderne, neu errichtete Weingut liegt mitten in den Weinbergen und ist mit den neuesten technischen Anlagen für die Weinproduktion ausgestattet. Unter der fachkundigen Leitung des Önologen Maurizio Castelli, unterstützt von Niccolò Barberani, erfolgen hier alle Arbeitsschritte streng nach biologischen Richtlinien und mit minimalem Einsatz chemischer Produkte. Eine besondere Erwähnung verdient der bereits genannte Muffato „Calcaia“, ein Süßwein aus Grechetto und Trebbiano Procanico – ein wunderbares Ergebnis der Edelfäule Botrytis Cinerea und der sorgfältigen Arbeit des Menschen –, der von der Slow-Wine-Führer 2014 mit der Auszeichnung „Vino Slow“ prämiert wurde.









