
Montebuono Lino Maga 2019
include_for_dsa_campaign_promo
NaturweinDer Montebuono Lino Maga ist ein Still- Rotwein, mit indigenen Hefen hergestellt, mittelkräftig.
Der Wein Montebuono ist eines der beiden aufregenden Etiketten, die vom Ritter Lino Maga produziert werden, einer wahren Ikone des Oltrepò Pavese sowie des handwerklichen Weins. Jeder Jahrgang kann anders sein und manchmal "buscia", das heißt, er prickelt: Dies ist die Prämisse des Ritters, wenn er über seine Kreation spricht und sich als Vertreter einer Philosophie zeigt, die den Weinberg als aufrichtigen Interpreten jedes einzelnen Jahrgangs ohne jeglichen Versuch der Homologation sieht. Tiefe, facettenreiche Flüssigkeiten, die buchstäblich die Zeit herausfordern, ohne Anzeichen von Schwäche zu zeigen. Ein Leben, das für den Weinberg gelebt wurde, das von Maga untrennbar mit den Figuren von Gino Veronelli und Gianni Brera verbunden ist, großen Journalisten sowie Freunden von Lino, da sie Liebhaber seines Weins waren und ihn in den rechtlichen Kämpfen unterstützten, die unternommen wurden, um die Einzigartigkeit der Bezeichnung Barbacarlo anzuerkennen, der Name seines Spitzenweins sowie des Weinbergs, aus dem die Trauben stammen.
Der rote Montebuono stammt vollständig aus dem gleichnamigen 4 Hektar großen Weinberg in der Nähe von Broni. Eine Mischung aus Croatina, Uva Rara und Ughetta, der Montebuono zeichnet sich durch seineIntegrität und Langlebigkeit aus, trotz einer absolut nicht-interventionistischen Vinifikation. Natürlich keine chemischen oder synthetischen Produkte im Weinberg und eine streng manuelle Traubenlese. Im Weinkeller wird mit demselben Glauben fortgefahren, also Gärungen, die mit einheimischen Hefen bei unkontrollierter Temperatur stattfinden und lange Reifungen in großen, bereits verwendeten Holzfässern. Nur ein wenig Schwefel bei der Abfüllung, für eine Flüssigkeit, die ein echter Ausdruck eines Territoriums und einer Denkweise ist.
Der Montebuono von Lino Maga hat eine rubinrote Farbe mit violetten Reflexen, kann aber je nach Alterung in Richtung Granatrot tendieren. Die Nase fängt das Oltrepò Pavese mit einem Foto von ergreifender Intensität ein: Es sind die Trauben, die sprechen, und die Flüssigkeit schmeckt vor allem danach, was auch laut dem Ritter nicht banal ist. Aber es gibt auch erdige Nuancen, als wolle man die tiefen Wurzeln der Flüssigkeit betonen, und dann Lakritze und Kakao. Der Schluck, je nachdem, wann die Flasche geöffnet wird, ist in der Jugend stürmisch und pulsierend, während er miteinigen Jahren auf den Schultern, aber immer dreidimensional und lang, sowohl geschmacklich als auch im Gedächtnis dessen, der ihn trinkt. Danke, Ritter!





