Weine aus den Marken
Weine aus den Marken
Die Weine aus den Marken sind das Ergebnis eines einzigartigen und eindrucksvollen Territoriums, das zwischen der Adria und den ersten Ausläufern des Apennins liegt und von einer großen Anzahl an Tälern und Flüssen durchzogen wird, die das Gebiet prägen und es – schon seit der Zeit der Griechen – besonders fruchtbar und für den Weinbau geeignet gemacht haben. Trotz des umfangreichen regionalen önologischen Erbes nimmt der Verdicchio die Hauptrolle ein, aus dem 2 der 5 regionalen DOCG hervorgehen: Castelli di Jesi in der Provinz Ancona und Matelica in der Provinz Macerata. Es folgen der Montepulciano, die Rebsorte, die zur Herstellung von Rosso Conero und Rosso Piceno beiträgt, der Pecorino und die Passerina, aus denen die DOCG Offida im Piceno entsteht, die Lacrima di Morro d’Alba sowie die unverwechselbare Vernaccia di Serrapetrona. Frische, originelle Ausdrucksformen mit starkem territorialem Charakter, die dank der zunehmenden Modernisierung der Techniken und einer immer größeren Zahl erfahrener Erzeuger einen Höhepunkt der önologischen Exzellenz unserer Halbinsel darstellen.
Geschichte und Weinbaugebiet der Marken
Die Geschichte der Rebe in den Marken geht wahrscheinlich auf die syrakusanischen Griechen zurück, die Ancona gründeten und als Handelszentrum nutzten. Weinpflanzen wurden von Kaufleuten verbreitet und passten sich schnell an die fruchtbaren Täler an. Später festigten die Römer die Produktion, besonders mit dem Wein Picenum, der in den Schriften Plinius des Älteren gelobt wird. Das erste Zeugnis des Verdicchio, der bekanntesten Rebsorte der Marken, fällt ebenfalls in diese Zeit.
- Mittelalter: Mönche organisierten landwirtschaftliche Betriebe („Grancie“) und rationalisierten Ernte und Anbau.
- Renaissance: Der Herzog von Urbino nutzte den Wein bei festlichen Banketten für die Aristokratie.
- Heute: Internationale Anerkennung dank hoher Qualitätsproduktion.
Die fruchtbare Landschaft der Marken besteht aus Bergen, Hügeln und Küsten, mit begrenzten Ebenen. Die Apenninischen Berge bieten steile Hänge, die in den Monti Sibillini 2.500 m erreichen. Das weit verbreitete Hügelland ist ideal für Weinbau und reguliert durch Meer, Flüsse und Berge das Mikroklima.
Produktionszonen und DOCG-Weine
Die Marken verfügen über 5 DOCG-Weine, verteilt auf das gesamte Gebiet. Die wichtigsten Regionen sind:
Provinz Pesaro-Urbino
Nordöstlich liegen die Colli Pesaresi mit romagnolischem Einfluss:
- Bianchello del Metauro – aus der Rebsorte Biancame (Trebbiano Toscano)
Anconetano
Im Zentrum der Marken befinden sich die bekanntesten DOCG-Weine:
- Verdicchio dei Castelli di Jesi Riserva DOCG – „grünes Gold“, frischer Weißwein mit salziger Note.
- Conero DOCG – fruchtiger, würziger Rotwein aus Montepulciano und Sangiovese.
- Lacrima di Morro d’Alba DOC – floraler Rotwein aus dem Hinterland.
Provinz Macerata
Hier entstehen interessante DOCG-Weine wie:
- Verdicchio di Matelica DOCG – Cousin des Verdicchio von Jesi
- Vernaccia di Serrapetrona DOCG – außergewöhnlicher Schaumwein aus Vernaccia Nera
- Weitere Weine: Esino und Colli Maceratesi (rot und weiß)
Provinz Ascoli Piceno
Im Süden befinden sich:
- DOCG Offida – Rot- oder Weißweine auf Basis von Passerina oder Pecorino
- Rosso Piceno – historischer Rotwein aus Sangiovese und Montepulciano
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